Vorschlag – Nutzung Forum-Bürgerspitalgelände

Skizze Gelände

Amberger Bürger bauen Ihre Stadt

Stadtplanung geht uns alle an. Wir wollen, dass die Bürger der Region bei der Gestaltung der Stadt Amberg  mitreden und vor allem auch mit gestalten. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Anregungen, wie Sie sich die Innenstadt der Zukunft (insb. Zukunft Forum – altes Bürgerspitalgelände) vorstellen. Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge,  die wir dann als Diskussionsgrundlage in den Stadtrat einbringen können.

Schreiben sie uns unter info@amberger-bunt.de.

Die obige Skizze zeigt die Grundidee unseres Vorschlages zur  Innenstadtentwicklung. Nur eine Parkgaragenzufahrt über die Bahnhofstrasse. Zwei verbundene Tiefgaragen, eine im Keller des Forum, eine am Bürgerspitalgelände. Zwei Ausfahrten Ost und West (Entzerrung des Verkehrs). Näheres verlauteten wir bei einem Pressegespräch mit der Amberger Zeitung – siehe hierzu AZ vom 20.08.2014. –


http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4282006-125-denkverbote_soll_es_nicht_geben,1,0.html

Vorschläge zur Innenstadtentwicklung


Vieles, was jetzt in der Presse steht, war unser Ansatz von Anfang an, z.B. dass die beiden Projekte Forum und Bürgerspital im Zusammenhang gesehen werden müssen (entgegen der Beschlusslage des vormaligen Stadtrates). Nur so ist zukünftige Entwicklung möglich bzw. können Synergieeffekte genutzt werden. Was mit dem Bürgerspital passiert beeinflusst das Forum und umgekehrt, darauf haben wir von Anfang an hingewiesen. Wichtig ist aus unserer Sicht auch, dass alle Beteiligten immer „im Gespräch“ bleiben müssen. Deshalb auch von unserer Seite Kontaktaufnahme mit Herrn Reichholf, dem Besitzer des Forum, bereits am 09.04.2014 und Gespräch am 23.06.2014.Flächenvermietung Forum/Bürgerspital

Wir brauchen ein gut überdachtes Branchen- und Dienstleistungsmix:

  • Einzelhändler mit vollständigem innerstädtischen Sortiment
  • Behörden mit viel Publikumsverkehr
  • Ärzte
  • Dienstleister aller Art
  • Gastronomie (auch mal mit neuen Ideen)
  • Schwerpunkt nicht nur auf Filialisten – alle Bewerber könnten doch mal ihr Konzept vorlegen
  • Ein oder zwei „Magneten“ sind genug


Unterschiedliche Kalkulation der Mietpreise, abhängig von Lage und Branche. Auch ein interessantes Nischenangebot kann zur Attraktivität Ambergs beitragen (Hilfe für kleinere Geschäfte mit guten Geschäftsideen – Mietpreis gerade in der Anfangsphase auch am erzielten Umsatz ausrichten

Tolles Ambiente: Storg-Innenhof als Arkaden, mit Glasdach überdacht – nicht kleckern sondern klotzen, natürlich mit Gesamtverantwortung. Kleine Lösungen/Stückwerk sind kontraproduktiv.

Bürgerspitalgelände auch als Ort der Begegnung für Jung und Alt Für das Ambiente der Stadt bietet dieses Areal bzw. die Lage die einmalige Chance, in Amberg einen Bereich der Begegnung, Bildung und Kommunikation für alle Bürger über alle Altersschichten hinweg entstehen zu lassen. Dazu ist eine passende Flächengestaltung nötig. Evtl. gibt es dafür auch Zuschüsse.

Das Ringtheater könnte eine neue Nutzung erfahren (evtl. Kombination aus Erlebniskino und Kleinkunst). Neue Gaststätten und Kneipen sollten in diesem Areal entstehen, die so konzipiert sein müssen, dass sie kaum eine Lärmbelästigung darstellen. (Wohnbebauung entsprechend ausrichten).

Der Pausenhof der Wirtschaftsschule könnte als eine Art Amphitheater gestaltet werden, in dem viele kulturelle Veranstaltungen von Musik über Theater durchgeführt werden könnten. Bei schlechter Witterung könnte die Aula der Wirtschaftsschule mit den entsprechenden Vorsorgeeinrichtungen mit herangezogen werden (Synergieeffekte).

Die Schule selbst könnte mit als Ort der Begegnung und der Bildung herangezogen werden. Ausnutzung der Räumlichkeiten und vorhandenen Fachräume (EDV – Bewegungs- und Entspannungskurse im neu renovierten Gymnastikraum neben der Turnhalle) nachmittags und am Abend auch für die VHS – hier bieten andere Ortsrzentren ein deutlich schlüssigeres Konzept für ihre VHS an (Synergieeffekte im weitesten Sinne – keine anderen Neu- oder Umbauten für Fachräume der VHS nötig). Evtl. können sogar zusätzlich öffentliche Zuschüsse für die Flächen und Gebäudegestaltung abgerufen werden.

Wichtiger Punkt: Parkraumgestaltung

Man kann das drehen und wenden, wie man will, ein großer Teil der Kunden möchte bis vor das Geschäft fahren. Verhalten der Kunden ist nicht veränderbar, die wollen Parkplätze! Bei Dienstleistern/Ärzten ist das sogar unbedingt erforderlich.

Investitionsbereitschaft und Vermietbarkeit der Verkaufs- und Gewerbeflächen hängen unmittelbar mit dem Vorhandensein von Parkraum zusammen.

Um die entstehenden Verkaufsflächen gut zu vermarkten, sind öffentliche Parkplätze aus unserer Sicht unerlässlich.

  • über neue Zu- und Ausfahrten nachdenken – eine gemeinsame Einfahrt in eine Tiefgarage (teils öffentlich, teils Quartiersgarage) ist anzustreben (über Bahnhofsstraße)
  • Prüfung, ob Kellergeschoss Forum als Tiefgarage geeignet ist (bei der Besichtigung von Amberger Bunt mit Herrn Reichholf mit angedacht)
  • evtl. Zukauf von weiteren Gebäuden/Flächen.
  • Unterschiedliche Ausfahrten über Ziegelgasse, Spitalgraben, Münzgässchen und Obere Nabburgerstraße sind anzustreben und sicherlich möglich, dann dürfte es auch keine Schwierigkeiten mit Lärmschutz und Luftverschmutzung geben, da sich der Verkehrsfluss teilt. Innenstadtbewohner müssen auch gewisse Kompromisse eingehen
  • Durchdachtes Konzept mit entsprechenden Abrechnungsmöglichkeiten für die Parkgebühren in der Tiefgarage (Beteiligung der Geschäfte und Dienstleister)
  • Analog in der gesamten Innenstadt: sinnvolles Parkkonzept (z.B. die ersten 30 bis 90 Minuten frei, dann höhere Gebühren bzw. Verwarngeld bei Überschreitung)
  • Parkmöglichkeit für Innenstadtbewohner muss gewährleistet sein
  • Parkmöglichkeiten für Beschäftigte in der Innenstadt müssen geregelt werden
  • Runder Tisch mit allen Beteiligten, die bereit sind, konstruktive Lösungen mit zu tragen


Weitere Ausführungen siehe „Ab in die Mitte“

  •  Zuschüsse für Geschäfte in der Innenstadt
  •  Ersatz für Baumaßnahmen, die vorübergehend zu Umsatzeinbußen führen