Josef Lorenz - Stadtrat

Foto Josef Lorenz

Geb. 26.01.1951, verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Schulleiter a.D.
Hobbys:
Politik, Sport, Bewegung, Lesen, Reisen
Meine Motivation:

Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Kommune einen gemeinsamen Geist braucht, um ihre Zukunft positiv zu gestalten. Dazu ist es nötig, dass sich die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung bei der Planung und Umsetzung kommunaler Vorhaben um eine Verstärkung der Bürgerbeteiligung bemühen.

Alle kommunalen Maßnahmen müssen darauf ausgerichtet sein, dass sich die Bürger mit dem, was geplant, entschieden und gestaltet wird, identifizieren. Als ehemaliger Lehrer und Schulleiter liegt mir das Bildungswesen besonders am Herzen. Der Erhalt und Ausbau Ambergs als Schulstadt ist im Hinblick auf die demografische Entwicklung von großer Bedeutung. Dabei geht es mir auch um eine stärkere Vernetzung der Erziehungs- und Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen mit dem wichtigen Partner Kommune. Wir können neue und interessante Projekte finden, bei denen sich Kinder und Jugendliche für das kommunale Leben engagieren und so gleichzeitig einen Bezug zu ihrer Gemeinde aufbauen.

So könnten z.B. Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schularten noch mehr Befragungen, Untersuchungen oder andere Aktivitäten im Auftrag der Kommune oder ihrer Eigenbetriebe durchführen. Regelmäßige Betriebsbesichtigungen und  Praktika bei der Stadtverwaltung und den städtischen Betrieben würden die Identifikation der Jugend mit der Stadt und der Region stärken und zu ersten beruflichen Erfahrungen führen.

Als gelernter Kaufmann und studierter Diplom-Betriebswirt bin ich auch an der wirtschaftlichen Entwicklung  Ambergs sehr interessiert. Bereits in meiner Zeit als Schulleiter hatte ich viele Kontakte mit Betriebsinhabern, Ausbildern und Auszubildenden und kenne so die Probleme der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Auch auf diesem Gebiet möchte ich mein Wissen in die kommunale Politik einbringen.

Je stärker z.B. die Identifikation der Jugend mit der Region ist, desto leichter bringen sich diese durch Fleiß, Interesse und gute Schulbildung ein. Hier sollte ein Schwerpunkt auf die berufsvorbereitende Ausbildung gelegt werden – wir brauchen gute Facharbeiter, die aber auch gut bezahlt sein sollten.

Mit der vielseitigen Schullandschaft, unseren zukunftsorientierten Betrieben und einer sich stetig weiterentwickelnden Technischen Hochschule müsste es gelingen, noch mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer auszubilden und in der Region zu halten. Wenn gute Fachkräfte vor Ort sind, werden die Betriebe hier bleiben bzw. sich neue Betriebe für die Region interessieren – gut ausgebildete Mitarbeiter und innovative Unternehmer sind die wichtigsten Standortfaktoren in unserer Wirtschaft.